Gasthaus Richisau im Klöntal

 

Öffnungszeiten 2012
April: 6-9, 13-15, 20-22, 27-29
Mai: 4-6, 11-13, 18-20, 25-27

1. Juni bis 21. Oktober
täglich offen

Freitag und Samstag
9 Uhr bis 22 Uhr
(Warme Küche
11:30 - 14 Uhr und
18 - 20:30 Uhr)

Sonntag bis Donnerstag
9 Uhr bis 18:30 Uhr
(sind Hotelgäste im Haus,
bleibt das Restaurant
länger geöffnet, bitte
telefonisch nachfragen)

Nur Barzahlung möglich

Gasthaus Richisau
Richisauerstrasse 106
CH-8750 Klöntal
Telefon: +41 55 640 10 85

info@gasthaus-richisau.ch

 

Kunst

Die Künstlerkolonie; Rundbild von Johann Gottfried Steffan

Ludwig Hess, Albert Heim, Rudolf Koller, Johann Gottfried Steffan: Im 19. Jahrhundert malte Rudolf Koller ein Porträt des damals beliebten Wirtes Fridli Stähli und der Musiker Hermann Goetz bejubelte ihn im Lied ‚Euse Mah wie Gold‘. Fridli ist heute noch in der Gaststube präsent wie auch auf der Bieretikette des Fridli Goldes. Rudolf Koller war mit Johann Gottfried Steffan Teil einer Künstlerkolonie, die sich im Richisau aufhielten und künstlerisch tätig waren. Dabei waren auch Traugott Schiess, Gustav Heinrich Ott, Friedrich Voltz und Friedrich Zimmermann. Ebenso war der Geologe Albert Heim ein begeisterter Anhänger des Richisaus. Er schrieb und zeichnete unermüdlich Einträge ins Gästebuch.

Jean Baier, Max Bill, Klaus Born, Balthasar Burkhard, Samuel Buri, Elmar Daucher, Piero Dorazio, Irma Ineichen, Eugène Ionesco, Karl Prantl, Roman Signer, Kurt Sigrist, Norbert Stocker, Antoni Tàpies, Günther Uecker, Annelies Ursin, Franz Wanner, Fritz Wotruba: Seit Ende des 20. Jahrhunderts hat sich künstlerisch erneut viel getan im Richisau. Zeitgenössische Kunstwerke, auf der Alp oder für die Alp gemacht, sind im Freien oder im Gasthaus zu entdecken. Drei Beispiele seien hier hervorgehoben.

Der Prantl-Stein unter den Ahornen: Mitten im historischen Ahornhain setzte Karl Prantl diesen blauen Bahia-Granit und bearbeitete ihn ab 1981 über die Sommermonate. Der Stein wirkt magisch und spirituell und gleichsam weich und fein.

Der Mantel auf dem Weg: Etwas abseits auf dem Weg zur Glärnisch-Hütte, auf der Richisauer Schwammhöchi, steht zwischen Felsbrocken und Alpwiese eine hohe Metallskulptur des Innerschweizer Künstlers Kurt Sigrist: «Le manteau», geheimnisvoll entrückt, verschlossen und gleichzeitig offen.

Das Silberenmassiv neu interpretiert: Auf dem Kachelofen in der Fridlistube hat Günther Uecker die Felsstrukturen der Karrenwildnis neu interpretiert. Wer das Ofengemälde länger betrachtet, erkennt die Silberen, die sich draussen vor den Fenstern erhebt. Auf gewichtigen Foto-Arbeiten haben auch Balthasar Burkhard und Richard Long das "wundersame Blankgestein" festgehalten.